Wenn mal etwas schief gegangen ist - Korrektur von Fehlbehandlungen

Korrektur von Fehlbehandlungen

Mit dem Begriff Fehlbehandlungen sollte man als betroffener Patient/in sehr vorsichtig umgehen. Grundsätzlich versucht jeder Spezialist das Bestmögliche, um dem Patienten eine gute Therapie zukommen zu lassen. Doch trotz dieser Sorgfalt gelingen nicht alle Therapieversuche.

Unsere Erfahrung besagt, dass im 21. Jahrhundert auf dem Feld der Zahnmedizin eine enorme Wissensflut herrscht. Ein „Allrounder“ ist somit nicht mehr in der Lage, das gesamte Gebiet der Zahnmedizin auf neuestem Stand vollständig zu beherrschen. Daher gilt in unserer Praxis das absolute Prinzip der spezialisierten Arbeitsteilung.

Dabei können insgesamt 5 große Teilbereiche unterschieden werden:
die Implantologie, die Parodontologie (Zahnfleischbehandlung), die Ästhetische Zahnmedizin, die Kiefergelenksdiagnostik/therapie und die Endodontologie (Wurzelbehandlung).

Für diese Teilbereiche steht Ihnen in unserer Praxis Leipziger 14 – Ihre Zahnärzte mindestens ein darin spezialisierter Zahnarzt zur Verfügung. Nur durch eine langjährige Spezialausbildung, durch Erfahrung und durch den Einsatz spezieller Instrumente kann auf diesen Gebieten ein vorhersagbar positives Ergebnis erzielt werden.

Statt Fehlbehandlung sollte man unseres Erachtens eher von Misserfolg sprechen. Um diesen Misserfolgen vorzubeugen, nimmt in unserer Praxis die umfangreiche und präzise Planung einen sehr großen Raum ein. Nur anhand einer vorangegangenen interdisziplinären Untersuchung und Planung kann eine möglichst sichere Langzeitprognose der jeweiligen Therapie vorhergesagt werden.

Ist es anderen Ortes bereits zu einem Misserfolg oder zu einer tatsächlichen Fehlbehandlung gekommen, werden wir als erstes versuchen, das Problem gemeinsam mit Ihnen zu erörtern, um darauf aufbauend einen für Sie möglichst minimalinvasiven Weg der Lösung dieses Problems zu beschreiten.

Zu den häufigsten Problemen gehören dabei missglückte Wurzelbehandlungen. Wenn sich trotz erfolgter Wurzelbehandlung eine Entzündung im Bereich der Wurzelspitze im Knochen ausbreitet, wird oft die Wurzelspitzenresektion, oder gleich die Entfernung des Zahnes vorgeschlagen. Dies ist per se keine falsche Entscheidung, jedoch gibt es daneben auch oft die Möglichkeit des Zahnerhaltes durch eine sogenannte Revisionstherapie. Dabei handelt es sich um eine erneute Wurzelbehandlung unter technisch stark verbesserten, aseptischen Bedingungen. Ein gut ausgebildeter Endodontologe (Wurzelspezialist) ist in der Lage unter dem Dentalmikroskop und dem Einsatz spezieller Instrumente Erfolgsquoten von 85% und mehr bei solchen erneuten Wurzelbehandlungen zu erzielen – und damit Ihren Zahn langfristig zu erhalten.

Unsere Endodontologen, Dr. Sebastian Zorn und Dr. Sandra Viktorov, arbeiten bereits mit diversen Kollegen im Raum Berlin zusammen, die „schwierige Fälle“ an sie überweisen. Fragen Sie einfach bei Ihrem Zahnarzt nach.

Wenn neuer Zahnersatz angefertigt wird, muss genauestens auf die sogenannte Bisslage geachtet werden. Das heißt, dass der Unterkiefer durch die Zähne stimmig zum Oberkiefer zubeißen muss. Wenn dies nicht ausreichend beachtet wird, kann es zu Kiefer- und Muskelschmerzen kommen.

Die Therapie dieser Erkrankungen sollte immer von ausgewiesenen Spezialisten im Team durchgeführt werden, da es einer besonderen Erfahrung bedarf, um ein möglichst optimales Ergebnis zu erzielen. Daher arbeiten wir sehr eng mit der Kiefergelenksprechstunde der Zahnklinik/Charite zusammen. Auf Wunsch wird die Diagnostik und Therapie auch in unseren Räumlichkeiten durchgeführt.

Wird im Rahmen von Implantationen dem umgebenden Zahnfleisch zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt, kann es zu Entzündungen an Knochen und am Zahnfleisch kommen. Es kann aber auch zu freiliegenden Implantatteilen kommen, welche die Ästhetik stark einschränken.

Um solche schwierigen Komplikationen zu beheben, bedarf es viel Erfahrung. Es muss im Einzelfall entschieden werden, auf welchem Wege das für Sie beste Ergebnis zu erzielen ist.