Dr. med. dent. Sebastian Zorn

Ihr Spezialist für Endodontologie

Endodontologie

Die klassische Wurzelbehandlung wird von fast jedem Zahnarzt durchgeführt. In einer groß angelegten Studie an einer deutschen Hochschule wurde jedoch festgestellt, dass die Erfolgschancen dabei leider durchschnittlich unter 50% liegen.
Der Erfolg einer Wurzelbehandlung steigt mit der Fähigkeit, die entzündungsauslösenden Bakterien aus den winzigen, schlecht zugänglichen Hohlräumen des Zahnes zu entfernen. Um diesen anatomischen Schwierigkeiten adäquat zu begegnen, benötigt man spezielle Instrumente – Operationsmikroskope, hochflexible Nickel-Titan Instrumente, eine endodontische Ultraschallspülung, elektrische Längenmessung sowie eine thermoplastische Kondensation zur Wurzelfüllung – und natürlich ausreichende Erfahrung auf diesem Gebiet.
Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, können Erfolgschancen von 85% bis über 90% erreicht werden.

„You can´t treat what you can´t see.“ „Man kann nur das behandeln, was man auch sehen kann.“

Mit diesem Satz erklärte der Lehrmeister Prof. Syngcuk Kim, der Begründer der mikroskopgestützten Endodontie, das Problem bei jeder Wurzelbehandlung.
Der perfekt ausgeleuchtete und maximal vergrößerte Zugang zu den Wurzelkanalsystemen eines Zahnes ist der Schlüssel zum Erfolg in der endodontischen Behandlung. Nur so ist man als Zahnarzt in der Lage, eventuell überzählige Wurzelkanäle zu entdecken und erfolgreich zu behandeln. Des Weiteren können nur mit Hilfe eines Dentalmikroskops zuverlässig Fremdkörper auch aus tiefer gelegenen Bereichen der Zahnwurzeln entfernt werden oder Mikrorisse in der Zahnsubstanz erkannt werden, das diese die Erfolgsaussichten negativ beeinflussen.
Um ein optimales Behandlungsergebnis erzielen zu können, führen wir Wurzelbehandlungen ausschließlich mit einem hochklassigen Dentalmikroskop der Firma Zeiss durch.

Erfolge in der Endodontie lassen sich nur erreichen, wenn man sich der Bedeutung der Bakterien bewusst ist. Daher sollte jede Wurzelbehandlung kompromisslos unter Kofferdam durchgeführt werden. Die Anwendung dieses Gummituchs, mit dem man den zu behandelnden Zahn vom Mundraum isoliert, erscheint vielleicht auf den ersten Blick profan, ist jedoch der Beginn eines konsequent durchgesetzten aseptischen ( keimfreien ) Arbeitens. Weiterhin gehört dazu die Verwendung von Einmal-Wurzelkanalinstrumenten und ein zuverlässig keimdichter Verschluß des Zahnes nach der Wurzelbehandlung mit einem stabilen, hochqualitativen, keramikverstärkten Kunststoff. Zahlreiche dazu durchgeführte Studien belegen die Wichtigkeit der bakteriendichten Versorgung des Zahnes direkt nach der eigentlichen Wurzelbehandlung, um den langfristigen Erfolg einer endodontischen Therapie gewährleisten zu können.

Während der letzten Jahre hat unser Endodontologe Dr. Sebastian Zorn ausschließlich Wurzelkanalbehandlungen und Wurzelspitzenresektionen unter dem Dentalmikroskop mit über 20facher Vergrößerung durchgeführt.
Nach jahrelangen nationalen und europäischen Fortbildungen nahm er von 2011 bis 2013 erfolgreich am International Program of Endodontics der University of Pennsylvania/USA erfolgreich teil, um eine dem Facharzt für Endodontie gleichende Ausbildung auf diesem Gebiet zu erlangen.

Mit großem technischen Aufwand und der Erfahrung von tausenden erfolgreich abgeschlossenen Wurzelbehandlungen ist man schließlich in der Lage auch vormals als aussichtslos eingeschätzte Zähne langfristig in ein prothetisches Behandlungskonzept erfolgreich zu integrieren.

Gemäß der Richtlinien der ESE ( European Society of Endodontology ) werden bei uns alle Wurzelbehandlungen unter Kofferdam und Dentalmikroskop, mit elektrischer Längenmessung, hochpotenten, erwärmten Desinfektionsflüssigkeiten und unter Ultraschallreinigung der Kanalsysteme durchgeführt. Die Wurzelfüllung erfolgt in warmer vertikaler Kompaktion mit Guttapercha oder mit MTA ( MineraltrioxidAggregat ). Des Weiteren werden die Zähne adhäsiv aufgebaut oder mit Glasfaserstiften versorgt.

Folgende Behandlungen werden bei uns durchgeführt:

  • Wurzelbehandlungen bei Zähnen mit schwieriger Kanalanatomie
  • Revisionen von Wurzelbehandlungen
  • Stiftentfernungen
  • Perforationsverschlüsse
  • Revisionen nach bereits erfolgter WSR (Wurzelspitzenresektionen)
  • Entfernung von frakturierten Instrumenten
  • Traumabehandlungen ( Revaskularisationstherapie )
  • mikrochirurgische Wurzelspitzenresektion zum Erhalt von vorhandenem Zahnersatz
  • intentionelle Replantationen

 

Diese speziellen Methoden zum Zahnerhalt bietet Dr. Sebastian Zorn auch als kollegialen Überweisungsauftrag für andere zahnärztliche Kollegen an.
Diese Patienten werden in unserer Praxis ausschließlich im Rahmen des Überweisungsauftrages behandelt und nach der erfolgten Therapie direkt wieder an ihren Zahnarzt zurück überwiesen.
Sie erhalten einen Arztbrief mit einer Erklärung über die erfolgte Behandlung, Röntgenbilder und bei Bedarf Fotodokumentationen. Zudem wird eine Langzeitprognose des behandelten Zahnes mitgeteilt.

 

Mit freundlichem, kollegialen Gruß
Dr. Sebastian Zorn