Veneers - Qualität trifft auf perfekte Ästhetik

Veneers

Kleine Änderung, verblüffende Wirkung!

Wer von uns hat nicht schon einmal in den Spiegel gesehen und sich ebenmäßig, strahlend weiße Zähne gewünscht? Ein Lächeln wie ein Hollywood-Star – ästhetisch perfekt! Aber nicht allen ist ein filmreifes Lächeln von Geburt an geschenkt. Viele Menschen haben schief stehende Zähne, große Zahnlücken oder stark verfärbte Zähne.

Schöne Zähne sind heutzutage mitentscheidend für den Erfolg in Beruf und Privatleben. Das optische Erscheinungsbild hat einen großen Einfluss darauf, wie wir auf andere wirken und selbst wahrgenommen werden. Nicht zuletzt beeinflusst unsere Erscheinung unser eigenes Auftreten. Wenn wir uns in unserem Körper und mit unseren Zähnen wohlfühlen, können wir dies ausstrahlen, wirken anderen gegenüber attraktiv und selbstbewusst. Ein charmantes Lächeln schafft Nähe und steckt an. Mittlerweile hegen viele den Wunsch nach einer „unsichtbaren“ Versorgung ästhetisch nicht perfekter Zähne. Dies ist nicht mehr nur den Stars aus Film und Fernsehen vorbehalten. „Veneers“ bieten die Möglichkeit, die Optik der Zähne schonend und dauerhaft zu verbessern, gleichzeitig die eigenen Zähne zu erhalten und dem Schönheitsideal möglichst nahe zu kommen.

Unsere Spezialisten legen bei der Behandlung größten Wert darauf, nach Möglichkeit minimalinvasiv zu arbeiten, das heißt die Zähne schonend und erhaltend zu therapieren. Dabei fällt sehr oft die Wahl auf sogenannte „Veneers“.

Was sind Veneers?

Bei „Veneers“ (engl. für Furnier) handelt es sich um durchscheinende, hauchdünne, individuell gefertigte Verblendschalen (Keramikschalen), die zur Korrektur von Form, Farbe oder Zahnstellung dauerhaft und stabil auf den Zähnen aufgeklebt werden und eine sehr natürliche Wirkung erzielen. Die Präparation des Zahnes ist im Gegensatz zu konventionellen Kronen substanzschonender und es wird ein Maximum an Schmelz erhalten. Um Ihnen ein möglichst langanhaltendes Ergebnis zu garantieren, werden hochwertigste Keramik und ein Spezialkunststoff eingesetzt.

Je stärker disproportionierte Zähne, Defekte an den Zähnen, abgesplitterte Kanten oder alte Füllungen ausgeprägt sind, umso mehr werden wir zu laborgefertigten Lösungen tendieren. Hierbei können durch vollkeramische Versorgungen – wie Veeners – Zähne „unsichtbar“ wiederhergestellt werden, erhalten ein optimiertes Aussehen und auch die Zahnfarbe kann hierbei individuell korrigiert werden.

Arten von Veneers

Nach Indikatoren wie Stärke, Material und Anbringung unterscheiden wir in der Zahnmedizin zwischen 4 Veneer-Typen:

  • Konventionelle Veneers (bis zu 1 Millimeter dick)

Diese Art besteht vollständig aus Keramik, wobei die Anpassung an die Zahnform im Labor erfolgt. Bei der Präparation des Zahnes wird nur ein geringer Abtrag der Zahnhartsubstanz notwendig. Mit konventionellen Veneers besteht zudem die Möglichkeit, verfärbte Zähne sehr gut abzudecken und damit die Zahnfarbe Ihren Wünschen entsprechend aufzuhellen. Mit dieser Veneerart können größere Zahnfehlstellungen und Defekte behandelt werden.

  • Non-Prep Veneers (mit nur etwa 0,3 Millimeter viel dünner als die konventionellen Veneers) – Vertreter sind die „Lumineers“

Bei dieser Variante wird die Zahnhartsubstanz nicht angegriffen, da eine vorherige Präparation des Zahnes nicht notwendig ist. Aufgrund der geringen Stärke dieser Veneerart kann man nur bedingt Einfluss auf die Zahnfarbe nehmen und ein verfärbter Zahn, der verblendet werden soll, könnte durchschimmern. Mit Non-Prep Veneers können kleinere Lücken und Zahnfehlstellungen behandelt werden.

  • Veneers-to-Go (Sofort-Veneers) sind eine Veneer-Neuentwicklung, vorgefertigt in verschiedenen Größen aus Vollkeramik oder einer Mischung aus Kunststoff und Keramik, die in nur einer Sitzung direkt vor Ort auf dem Zahn angebracht werden.

Die Befestigung auf dem Zahn lässt sich ohne oder mit nur wenig Hartsubstanzabtrag durchführen. Da die Blenden bereits vorgefertigt sind, können Farbe und Form allerdings nicht optimal angepasst werden.

  • Composite-Veneers bestehen aus zahnmedizinischen Kunststoffen und werden wie Sofort-Veneers im Direktverfahren auf den Zahn modelliert

In der Regel handelt es sich hierbei zunächst um provisorische Veneers, die auf den Zahn modelliert werden, bis das Labor die konventionellen Veneers fertiggestellt hat.

In Rücksprache mit Ihnen klären wir im Vorfeld genau ab, welche ästhetischen Ansprüche Sie an Ihr neues Lächeln haben, um dann entsprechend nach weiteren Kriterien die passende Veneerart auszuwählen.

Wann raten wir zu Veneers? 

  • bei geringen Stellungs- und/oder Formfehlern der Zähne
  • bei kleineren Zahnlücken
  • bei abgesplitterten Kanten
  • bei rauen, unregelmäßigen Zahnöberflächen
  • bei wurzelkanalbehandelten Frontzähnen mit Farbabweichungen
  • bei defekten Füllungen oder kleineren Frakturen
  • bei verfärbten Zähnen, die auf ein Bleaching nicht genügend ansprechen

 Wann raten wir eher davon ab?

  • bei durch starkes Knirschen belasteten Frontzähnen
  • bei einem Vorhandensein großer Füllungen oder großer Defekte am Zahn (mehr als 2/3 der Zahnhartsubstanz betroffen)
  • bei unzureichender Mundhygiene
  • bei größeren Zahnstellungskorrekturen (vorab eine kieferorthopädische Korrektur klären)
  • bei unschönem Zahnfleischverlauf (ggf. vorherige Korrektur nötig)

 Vorteile von Veneers

  • schonende, zahnmedizinische Methode, die eine hervorragende Ästhetik bei maximaler Zahnsubstanzschonung ermöglicht
  • sehr sicheres Verfahren mit weniger Behandlungskomplikationen als bei einer Vollkronenpräparation
  • durch Transparenz der Veneers wird natürliches Aussehen begünstigt
  • beste Gewebeverträglichkeit
  • geringe Plaqueanlagerung auf der Keramikoberfläche
  • Farbstabilität und Glanzbeständigkeit
  • sehr gute mechanische Eigenschaften

Nachteile von Veneers

  • ästhetische Optimierung der Zähne nur möglich bei entsprechendem Know-How des Behandlers sowie des Zahntechnikers
  • bei größeren Defekten wird eher zu einer Kronenversorgung geraten aufgrund der geringeren Stabilität von Veneers
  • Präparation des Zahnes bedingt geringes Risiko für eine chronische Pulpitis (Zahnmarkentzündung)
  • Zahnhartsubstanzverlust, wenn auch gering, ist nicht rückgängig zu machen – die behandelte Zahnregion ist zukünftig immer auf eine Veneer- oder Kronenversorgung angewiesen (Ausnahme: Non-Prep-Veneer und Lumineer)

Beratungs-/Planungsphase & Mock-Up

Der erste Schritt in Richtung einer perfekten, prothetischen Versorgung mit Veneers ist eine ausführliche Beratung bzw. Planung in Zusammenarbeit mit Zahnarzt und Zahntechniker. Hierbei werden mit Hilfe des „PlaneSystems“ bzw. dem „Planefinder“ – entwickelt von Udo Plaster in Zusammenarbeit mit Zirkonzahn – bei zahntechnischen oder zahnmedizinischen Versorgungen vor der Erstellung eines Therapieplanes eventuelle Kompensationen aufgespürt. Somit werden Fehlerquellen und Übertragungsfehler beim Anfertigen der prothetischen Versorgung oder Planung weitestgehend minimiert bzw. vermieden. Das System dient einer höheren Planungssicherheit, intensiviert die Patientenberatung und bedingt eine deutlich vereinfachte und damit verbesserte, ja hoch produktive Kommunikation zwischen Zahnarzt, Zahntechniker und Patient.

 

 

 

Nach abgeschlossener Planungsphase folgt das sog. „Wax-up“ (“Vorführmodell”). Mit Hilfe dieses Verfahrens können optimale, planbare Behandlungsergebnisse vor Beginn einer Veneer-Versorgung erstellt werden. Anhand eines maßstabsgetreuen Modells können erforderliche Maßnahmen – sowohl in funktioneller als auch ästhetischer Hinsicht – exakt im Voraus bestimmt werden und ermöglichen es dem Zahnarzt und Patienten bereits im Vorfeld der Behandlung Einfluss auf die endgültige Gestaltung zu nehmen.

Im hauseigenen Labor überträgt der  Zahntechniker dann die aus dem anfänglichen Wachsmodell gewonnene Form der Zähne auf provisorische Kunststoffschalen, die auf die vorhandenen Zähne aufgesteckt werden. Anschließend werden diese “Demo-Veneers” nach Ihren Wünschen perfekt justiert, noch bevor die Zähne für die endgültige Versorgung bearbeitet werden. Diese Vorab-Übertragung im Patientenmund nennt man „Mock-Up“.

Fazit: Für die Herstellung von qualitativ hochwertigem Zahnersatz ist eine “Vorschau” durch das Mock-up heutzutage unabdingbar. Sie bekommen auf diese Weise bereits vorab ein Gefühl für Ihren zukünftigen Zahnersatz in Bezug auf dessen Ästhetik und Funktionalität.

Wie wird ein Veneer am Zahn befestigt?

  1. Vorbereitung der Zähne

Zunächst erfolgt eine gründliche Reinigung der Zähne, ggfs. werden ältere Füllungen erneuert und eventuell vorhandene Karies behandelt. Es muss auf eine ganzheitliche Mundgesundheit geachtet werden, bevor Veneers eingesetzt werden dürfen.

Nun folgt die Präparation des Zahnschmelzes, wobei der Behandler zwischen 0,3 und 1 mm der Zahnhartsubstanz abträgt – dies entspricht ca. 5-10% der Gesamtzahnhartsubstanz. Durch die Präparation des Zahnes wird verhindert, dass der Zahn später mit angebrachtem Veneer nicht unnatürlich wirkt.

Zum Vergleich: Bei der Präparation für keramisch verblendete Kronen werden ca. 30-60% der Gesamtzahnhartsubstanz abgeschliffen.

  1. Abdruck und Herstellung der Veneers

In Vorbereitung auf die Erstellung der finalen Veneers wird ein Abdruck der präparierten Zähne genommen. Anhand einer umfangreichen Fotodokumentation und einer Bestimmung Ihrer Zahnfarbe direkt in unserem Praxislabor, erhält unser Zahntechniker die bestmöglichen Voraussetzungen, um die keramischen Veneers individuell durch Schicht-, Press- und Maltechniken im Labor  anzufertigen.

Der technische Aufwand für eine optimale natürliche Form- und Farbgebung ist sehr groß und verlangt ein umfassendes zahntechnisches Know-How. Der Zahntechniker wird zu einem Künstler, der die Wünsche des Patienten in eine ästhetisch perfekte Arbeit umsetzen muss.

Für die Zeit der Herstellung – in der Regel ein bis zwei Wochen – tragen unsere Patienten hochwertige provisorische Veneers, die sich schon sehr stark an den definitiven Veneers aus Keramik orientieren. Damit müssen Sie keine ästhetischen Einbußen in Kauf nehmen und können sich vorab schon einmal an ihrem neuen Lächeln erfreuen.

  1. Anbringung

Nach einer Konditionierung des Keramikveneers und des Zahnes mit einem farblich angepassten Kunststoff erfolgt die Befestigung mittels eines Spezialklebers (sog. Zweikomponenten-Kleber) in einem zeitaufwändigen Prozess (30 Minuten pro Zahn) am präparierten Zahn.

Die Dicke der verwendeten Veneers, die Zahnfarbe des Patienten sowie die Farbe vom Spezialkleber bestimmen schlussendlich den finalen Farbton des Veneers. Bei Zweikomponenten-Kleber wird jedoch die definitive Farbe erst nach erfolgter Aushärtung sichtbar. Abhilfe schaffen sogenannte „Try-In“-Pasten, mit denen man bereits vor endgültiger Anbringung der Veneers den ästhetisch optimalen Farbton ermitteln kann.

Mit welchen Kosten müssen Sie rechnen und werden diese übernommen?

Die Kosten für die jeweilige Veneerart differieren (Spanne von 800 – 1500 € pro Veneer), somit sollten wir vorab in einem Beratungsgespräch genau besprechen, mit welchen Kosten zu rechnen ist.

Da es sich in den meisten Fällen um eine kosmetische Verschönerung handelt, die Sie selbst in Auftrag geben und der Einsatz von Veneers in einem solchen Fall keine medizinische Notwendigkeit darstellt, beteiligen sich die Krankenkassen nicht an den entstehenden Kosten. Auch für den Fall, dass eine medizinische Notwendigkeit vorliegt, sollte man eine mögliche Kostenübernahme vorab genau klären.

Sind Sie privat versichert und es liegt eine medizinische Notwendigkeit bzw. eine vertretbare Heilbehandlung vor, hat die Versicherung in der Regel eine Erstattungspflicht. Im jeweiligen Fall raten wir Ihnen jedoch, vorab Rücksprache mit uns und der Versicherung zu halten.

Haltbarkeit von Veneers

Nach aktuellen Erkenntnissen steht die Haltbarkeit von Veneers der von normalen Kronen in nichts nach. Die Blenden haben eine sehr hohe Haltbarkeit. Bei guter Zahnpflege, regelmäßigen Check-Ups beim Zahnarzt sowie der Durchführung von Zahnreinigungen kann ein optimal gestaltetes Veneer auch eine Haltbarkeit von 15 Jahren und mehr aufweisen.

Nicht zuletzt durch hervorragende Materialeigenschaften moderner Keramik in Verbindung mit der überaus beständigen Klebeverbindung sind Veneers auch bei hauchdünner Verarbeitung besonders langlebig und stabilisieren sogar geschwächte Zähne.

Die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) würdigte die Veneerversorgung als wissenschaftlich anerkannte definitive Restaurationsmethode, die Ästhetik und Funktion kombiniert.

 Vorher-Nachher-Effekt            

  Fallbeispiel 1                                                               Fallbeispiel 2

        

Heutzutage verfügt die Zahnersatzkunde, die Prothetik, über eine Vielzahl von Möglichkeiten und optimal dafür geeignete Werkstoffe, um auch die anspruchsvollsten Patientenwünsche hinsichtlich eines ästhetisch perfekten Lächelns zu realisieren.

Gerne stehen wir Ihnen mit unserem Know-How zur Seite und beraten Sie vorab ausführlich, um Ihnen anschließend das perfekte Lächeln zu schenken!

Wir freuen uns auf Sie!

Leipziger14-Ihre Zahnärzte